KI-Pionierarbeit bei Endometriose: Konsortium erschließt ungenutzte Klinikdaten für die Forschung

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Die Diagnose von Endometriose gleicht oft einer jahrelangen Spurensuche. Wertvolle klinische Erkenntnisse schlummern tief vergraben in unstrukturierten Textarchiven und Bilddatenbanken. Im Rahmen eines wegweisenden Forschungsprojekts bündelt Four Panels (www.fourpanels.net) ab sofort seine Kräfte mit führenden Partnern aus Wissenschaft und Klinik: der KABEG (www.kabeg.at), dem Institut für Wirtschaftsinformatik und Software Engineering der JKU Linz(www.jku.ac.at) und dem Innovationszentrum Pro2Future (www.pro2future.at). Als unterstützende Partner und Advisors fungieren Endometriose-Experten wie Dr. Jörg Keckstein und die Stiftung Endometriose-Forschung.

Gemeinsam stellt sich das Konsortium einer enormen datentechnischen Herausforderung: geplant ist, anonymisierte Daten von über 32.000 PDF-Dokumenten mit rund 9 Millionen Wörtern (darunter OP-Berichte, Ambulanzbefunde und Endometriose-Checklisten) sowie DICOM-Bilddaten wird für die medizinische Forschung strukturiert nutzbar zu machen.

Mithilfe moderner Large Language Models (LLMs) wie ChatGPT und lokal betriebenen Modellen (DeepSeek R1) extrahiert ein zu entwickelnde KI relevante medizinische Entitäten – von Diagnosen und Symptomen über Medikamente bis hin zur komplexen #Enzian-Klassifikation. Parallel dazu erforscht das Team hochentwickelte multimodale Ansätze (wie MedSigLip und Self-Supervised Learning auf MRT-Bilddaten), um radiologische Bildschnitte und klinische Befundtexte intelligent miteinander zu verknüpfen und automatisierte Segmentierungen zu ermöglichen.

Four Panels fungiert in dieser Kooperation als technologischer Plattformpartner. Wir freuen uns, Teil dieses Leuchtturmprojekts zu sein, das die Endometrioseforschung revolutioniert und einen spürbaren Beitrag zur schnelleren Diagnose für betroffene Frauen leisten wird.

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